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Ingeborg Bachmann – Paul Celan,
eine der bekanntesten Liebesbeziehungen des 20. Jahrhunderts, und doch eine Geschichte der Unmöglichkeit des Zusammenkommens. Sie zerrissen von der tiefen Liebe zu ihrem Vater und dem Wissen, dass dieser schon sehr früh überzeugter Nazi im heimatlichen Klagenfurt war, er Überlebender des Holocaust, vertrieben aus seiner Heimat, der Bukowina, nie heimisch geworden in Paris. Die zutiefst musikalische Lyrik beider, in Einspielung von den Autoren selbst gelesen und Auszüge aus ihrem Briefwechsel werden von Musik Bela Bartoks aus Celans Heimat, und Komponisten mit starkem Bezug zu Paris wie Frédéric Chopin, Astor Piazzolla und Erik Satie in Adaptionen für Oboe d’amore und Harfe gerahmt und getragen.

 

Lesung: Elettra de Salvo

 

Harfe: Anna-Maria Steinkogler, Oboe d’amore: Antje Thierbach