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Lichtbild-Vortrag mit historischen Fotos

Im Zuge der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts zog es viele Menschen vom Land nach Berlin. Sie waren in düstere, enge Mietskasernen wie dem Meyers Hof in der Ackerstraße 132 (unser Foto) im Brunnenviertel gepfercht. Doch bereits um die Jahrhundertwende errichtete der Vaterländische Bauverein in der Hussitenstraße eine erste Siedlung des Reformwohnungsbaus. Zwangsläufig wurden Zuwanderer von außerhalb Berlins, aber auch Berliner Arbeitslose durch den Rausschmiss aus ihren Wohnungen obdachlos. Obdachlosigkeit war damals noch ein Straftatbestand! Hier half die „Schrippenkirche“ in der Ackerstraße den Betroffenen auf sehr fortschrittliche Weise weiter. Wir stellen die bewundernswerte Pionierarbeit dieser Einrichtung mit historischen Fotos vor.

Wohnungsnot in Berlin war auch im 19. Jahrhundert ein wichtiges Thema!

Durch das historische Brunnenviertel begleitet Sie Diana Schaal.

Eine Veranstaltung der „Schönen Kiezmomente“ in Zusammenarbeit mit dem Soldiner Kiez e.V. und dem Geschichts-Café „Anno erzählt“.
Wegen der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Teilnehmer/innen begrenzt. Eine Anmeldung unter annoerzaehlt@brunnenviertel.de ist erforderlich. Es gilt die 3G-Regel: Getestet, Geimpft, Genesen. Bitte bringen Sie entsprechende Nachweise mit. Es besteht Maskenpflicht.

Diese Info für die Veranstaltung vom Geschichtscafé „anno erzählt“ in unserem heute gerade neu eingeweihten Nachbarschaftsraum „Waschküche“ leiten wir gern weiter!

Herzlich grüßt

Thomas Jeutner

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